ICP-OES - LCVT

Die Zukunft muss heute gedacht werden Prof. Dr. Andreas Jess, Lehrstuhl für chemische Verfahrenstechnik an der Universität Bayreuth, über die Zukunftsfähigkeit seiner Wissenschaft, Ethos und die Frage, wie viel Erde braucht der Mensch.
Gefragt sind Studenten und Absolventen, welche sich im Rahmen einer Studien-, Teamprojekt-, Bachelor-, Master- , Diplom- oder Doktorarbeit auch im Rahmen einer Industriekooperation mit verschiedensten Fragestellungen der chemischen Verfahrenstechnik beschäftigen möchten.
Zusammen mit Prof. Peter Wasserscheid vom Lehrstuhl für Chemische Reaktionstechnik der Universität Erlangen/Nürnberg veröffentliche Prof. Andreas Jess im Februar 2013 das Fachbuch mit dem Titel "Chemical Technology - An Integrated Textbook" .


ICP-OES

Bei der ICP-OES handelt es sich um eine Form der optischen Emissionsspektroskopie mit einem gekoppelten Plasma. Die Kurzform ICP-OES leitet sich aus der englischen  Bezeichnung „Inductively-Coupled Plasma Optical Emission Spectrometry“ ab. Mit dieser Methode können ca. 70 Elemente nachgewiesen und quantifiziert werden; hierfür muss der Analyt zunächst in Lösung gebracht werden. Die zu messende Probe wird anschließend im Spektrometer zerstäubt und das gebildete Aerosol in ein sehr heißes (ca. 10.000 K) hochfrequentes Argonplasma eingebracht. Hier werden die Lösungsbestandteile getrocknet, verdampft, atomisiert und teilweise ionisiert und schließlich zur Emission angeregt. Die für die Elemente charakteristischen Emissionslinien der jeweiligen Atome und Ionen werden in einem Polychromator zerlegt und die Linienintensitäten mit einem geeigneten Detektor erfasst. Die Messung kann axial (verlängerte Achse) oder radial (von der Seite) erfolgen, wobei die axiale Messung eine höhere Empfindlichkeit aufweist. Die Wellenlängen werden für die Identifikation der Elemente herangezogen; die Intensitäten dienen als Maß für die Konzentration. Eine quantitative Bestimmung erfolgt über eine Kalibration mit entsprechenden Standardlösungen.

Anwendungsgebiet:

Quantitative simultane Multi-Elementbestimmung von so genannten Neben-, Spuren- und Hauptkomponenten

Elementbereich:  

Nahezu alle Elemente außer H, N, O, Halogene (einschließlich F), Edelgase

Probenanforderung:

Der Analyt muss in gelöster bzw. flüssiger Form vorliegen; Festproben müssen durch ein Aufschlussverfahren in Lösung überführt werden

Probenmenge:

10-500mg

Gerät:

ICP-OES Optima der Firma PerkinElmer

Akt. Anwendungsgebiete:

Bestimmung der Elemenetzusammensetzung von Katalysatoren und metallischen Legierungen

ICP-OES

Ansprechpartner: Birgit Brunner