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Die Zukunft muss heute gedacht werden Prof. Dr. Andreas Jess, Lehrstuhl für chemische Verfahrenstechnik an der Universität Bayreuth, über die Zukunftsfähigkeit seiner Wissenschaft, Ethos und die Frage, wie viel Erde braucht der Mensch.
Gefragt sind Studenten und Absolventen, welche sich im Rahmen einer Studien-, Teamprojekt-, Bachelor-, Master- , Diplom- oder Doktorarbeit auch im Rahmen einer Industriekooperation mit verschiedensten Fragestellungen der chemischen Verfahrenstechnik beschäftigen möchten.
Zusammen mit Prof. Peter Wasserscheid vom Lehrstuhl für Chemische Reaktionstechnik der Universität Erlangen/Nürnberg veröffentliche Prof. Andreas Jess im Februar 2013 das Fachbuch mit dem Titel "Chemical Technology - An Integrated Textbook" .

DSC (Differential Scanning Calorimeter)

Mit Hilfe der Differential Scanning Calorimetry können Glas-, Schmelz- und Zersetzungstemperaturen sowie Schmelz-, Reaktionsenthalpien und Wärmekapazitäten bestimmt werden. Diese Rohdaten können zur Materialidentifizierung und Quantifizierung genutzt werden und ermöglichen Aussagen über Kristallinitääts- bzw. Vernetzungsgrade. Messbereich: -180°C bis 700°C.

Gerät: DSC 204 Phoenix von Netsch mit Stickstoffkühlung CC200L:

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Anwendungsbeispiel: Polymere:

Polyethylenterephathalat (PET) ist ein teilkristallines thermoplastisches Polymer mit relativ langsamer Kristallisationsgeschwindigkeit. In den DSC Experimenten zeigt sich die verschiedene Amorphizität (Glasübergang 75°C-85°C), und Kristallinität (Rekristallisation 146°C, Schmelzen 242°C), erzeugt durch unterschiedliche Abkühlraten in der DSC 204 Phoenix® mit Kühlung.

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Ansprechpartnerin: Birgit Brunner